Diese Versicherungen brauchst du als Anwärter:in
Mit der Ausbildung wirst du Beamtin oder Beamter auf Widerruf - und auf einmal gelten für dich ganz eigene Regeln.
Damit du nicht den Überblick verlierst, zeige ich dir, welche Versicherungen jetzt wirklich zählen und welche du dir sparen kannst.
Dienstunfähigkeit mit PDU-Klausel: deine Nummer 1
Deine Arbeitskraft ist dein größtes Kapital. Wirst du polizeidienstunfähig, ist die staatliche Versorgung gerade in der Anwärter- und Probezeit sehr gering - hier ist die Lücke am größten.
Wichtig ist eine echte Polizeidienstunfähigkeitsklausel. Der Vorteil jetzt: Du bist jung und meist gesund, das bedeutet günstige Beiträge und eine einfache Gesundheitsprüfung.
Diensthaftpflicht: günstig, aber wichtig
Im Dienst kann schnell ein Schaden entstehen - an Ausrüstung, am Streifenwagen oder durch ein Versehen. Bei grober Fahrlässigkeit kann dein Dienstherr dich in Regress nehmen.
Die Diensthaftpflicht kostet meist nur einen kleinen Jahresbeitrag und schützt dich genau hier. Für Polizist:innen gehört sie zur Grundausstattung.
Krankenversicherung: Heilfürsorge plus Anwartschaft
Im aktiven Dienst hast du in vielen Ländern und beim Bund freie Heilfürsorge - eine eigene Krankenversicherung brauchst du dann meist nicht.
Wichtig ist aber eine Anwartschaft, damit du später ohne neue Gesundheitsprüfung günstig in einen Beihilfetarif kommst. Für Partner und Kinder brauchst du eine eigene Lösung.
Privathaftpflicht: der Basisschutz für alle
Die Privathaftpflicht ist die wichtigste freiwillige Versicherung überhaupt - und sie kostet wenig. Sie übernimmt Schäden, die du anderen zufügst, und wehrt unberechtigte Forderungen ab.
Alles Weitere wie Hausrat hängt davon ab, wie viel du besitzt. Hier lohnt ein ehrlicher Blick, statt blind alles zu versichern.