Renditerevier · Dein Thema
Heilfürsorge, Beihilfe & private Krankenversicherung
Im aktiven Polizeidienst hast du in vielen Ländern und beim Bund freie Heilfürsorge. Entscheidend ist, was danach kommt - dafür sicherst du dir rechtzeitig eine PKV-Anwartschaft.
Worauf es ankommt
Darum geht es
Das Wichtigste verständlich auf den Punkt gebracht.
- Freie Heilfürsorge bedeutet: Im aktiven Vollzugsdienst übernimmt dein Dienstherr deine Krankheitskosten weitgehend - eine eigene Krankenversicherung brauchst du dann oft nicht.
- Mit dem Ruhestand (oder beim Wechsel aus dem Vollzugsdienst) endet die Heilfürsorge. Dann giltst du als beihilfeberechtigt und brauchst einen privaten Restkostentarif.
- Mit einer Anwartschaftsversicherung sicherst du dir heute schon den späteren Zugang zur PKV - zu deinem jetzigen Gesundheitszustand und ohne erneute Risikoprüfung.
- Ohne Anwartschaft drohen im Ruhestand höhere Beiträge, Risikozuschläge oder sogar Ablehnungen. Gerade weil die Heilfürsorge endet, ist Vorsorge hier bares Geld wert.
So arbeiten wir
Unser Beratungsprozess
In drei klaren Schritten - direkt und auf Augenhöhe.
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Heilfürsorge: dein Schutz im aktiven Dienst
Als Polizeivollzugsbeamtin oder -beamter erhältst du in den meisten Ländern und bei der Bundespolizei freie Heilfürsorge. Dein Dienstherr trägt damit im aktiven Dienst deine Krankheitskosten - ähnlich umfassend wie eine gute Versicherung, aber ohne eigenen Beitrag.
Wichtig zu wissen: Die Heilfürsorge ist an den aktiven Vollzugsdienst gekoppelt. Sie ist kein dauerhafter Status, sondern endet, wenn du in den Ruhestand gehst oder den Vollzugsdienst verlässt.
Was nach der Heilfürsorge kommt: Beihilfe + PKV
Im Ruhestand wechselst du von der Heilfürsorge in die Beihilfe. Die Beihilfe übernimmt dann einen prozentualen Anteil deiner Kosten, im Ruhestand häufig 70 Prozent. Den Rest deckst du über einen privaten Restkostentarif ab.
Genau hier entscheidet sich, ob es teuer wird: Wer erst im Ruhestand eine PKV sucht, ist älter und hat eventuell Vorerkrankungen - das treibt den Beitrag. Deshalb ist die Weichenstellung Jahre vorher wichtig.
Die Anwartschaft: heute den späteren Zugang sichern
Mit einer Anwartschaftsversicherung reservierst du dir den Eintritt in die PKV zu deinem heutigen Gesundheitszustand. Du zahlst einen kleinen Beitrag und bekommst dafür das Recht, später ohne neue Gesundheitsprüfung in einen Beihilfetarif zu wechseln.
Man unterscheidet die kleine Anwartschaft (sichert die Gesundheitsverhältnisse) und die große Anwartschaft (sichert zusätzlich die Alterungsrückstellungen und damit den Beitrag). Welche Variante sinnvoll ist, hängt von deiner Laufbahn ab - das rechnen wir gemeinsam durch.
Familie und Sonderfälle
Heilfürsorge gilt in der Regel nur für dich selbst, nicht für Partner und Kinder. Für deine Familie brauchst du daher eine eigene Lösung - je nach Beihilfeanspruch privat oder gesetzlich.
Auch wenn du den Vollzugsdienst vorzeitig verlässt oder verbeamtet wirst, ändern sich die Spielregeln. In all diesen Fällen lohnt sich ein neutraler Blick, damit du nicht unnötig zahlst oder Lücken hast.
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Häufige Fragen
Brauche ich als Polizist:in im aktiven Dienst eine PKV?
Meist nicht für dich selbst, solange du freie Heilfürsorge hast. Wichtig ist aber eine Anwartschaft, damit du später günstig und ohne neue Gesundheitsprüfung in einen Beihilfetarif kommst. Für Partner und Kinder brauchst du in der Regel eine eigene Lösung.
Was kostet eine Anwartschaftsversicherung?
Die kleine Anwartschaft ist sehr günstig, die große etwas teurer, sichert dafür aber auch den späteren Beitrag über Alterungsrückstellungen. Welche Variante sich für dich lohnt, hängt von deiner Laufbahn und Planung ab - das schauen wir uns gemeinsam an.
Was passiert mit der Heilfürsorge im Ruhestand?
Sie endet mit dem aktiven Dienst. Im Ruhestand bist du beihilfeberechtigt und brauchst einen privaten Restkostentarif. Mit einer rechtzeitigen Anwartschaft sicherst du dir dafür gute Konditionen.