Beamter oder Tarif? Die Unterschiede fürs Geld
Verbeamtung heißt nicht automatisch finanziell sicher - und Tarif heißt nicht automatisch schlechter gestellt.
Damit du die Unterschiede kennst, gehen wir die drei großen Themen durch: Krankenversicherung, Absicherung und Altersvorsorge.
Krankenversicherung
Beamte bekommen Beihilfe und ergänzen sie mit einem privaten Restkostentarif - das ist oft günstig und leistungsstark. Tarifbeschäftigte sind in der Regel gesetzlich versichert.
Für Tarifbeschäftigte lohnt der Kassenvergleich nach Zusatzbeitrag und Leistung sowie sinnvolle Zusatzbausteine. Für Beamte ist die Tarifwahl in der PKV eine langfristige Entscheidung.
Absicherung der Arbeitskraft
Beamte brauchen eine Dienstunfähigkeitsabsicherung mit echter DU-Klausel, die die Zurruhesetzung anerkennt. Tarifbeschäftigte sichern sich über eine klassische Berufsunfähigkeitsversicherung ab.
In beiden Fällen ist die staatliche Absicherung am Anfang dünn - eine private Lösung ist deshalb wichtig.
Altersvorsorge
Beamte bekommen eine Pension, die nach vielen Dienstjahren bis zu rund 71,75 Prozent erreicht. Tarifbeschäftigte bekommen gesetzliche Rente plus die Zusatzversorgung VBL.
Bei Tarifbeschäftigten ist die Lücke zum letzten Netto meist größer. Ein eigener ETF-Sparplan schließt sie flexibel und günstig.
Was heißt das für dich?
Dein Status entscheidet, welche Bausteine du brauchst - und worauf du verzichten kannst. Wer das früh klärt, spart Geld und vermeidet Lücken.
Genau dabei helfe ich dir: Ich kenne beide Welten und sage dir ehrlich, was für deine Situation sinnvoll ist.