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Dienst- & Berufsunfähigkeit im öffentlichen Dienst

Deine Arbeitskraft ist dein größtes Kapital. Ob du verbeamtet bist oder im Tarif arbeitest, entscheidet darüber, welche Absicherung du brauchst - und worauf es im Vertrag ankommt.

Illustration: Person im öffentlichen Dienst mit Schutzschild – Dienst- und Berufsunfähigkeit

Worauf es ankommt

Darum geht es

Das Wichtigste verständlich auf den Punkt gebracht.

  • Als Beamtin oder Beamter brauchst du eine echte Dienstunfähigkeitsklausel (DU): Der Versicherer erkennt die Versetzung in den Ruhestand durch deinen Dienstherrn an und zahlt.
  • Als Tarifbeschäftigte:r im öD greift die klassische Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) - die gesetzliche Erwerbsminderungsrente reicht fast nie aus.
  • In den ersten Jahren ist die staatliche Versorgung gering: Beamte vor der Wartezeit von fünf Dienstjahren, Tarifbeschäftigte bei kurzer Beschäftigungszeit haben kaum Anspruch.
  • Wer jung und gesund einsteigt, sichert sich günstige Beiträge und eine einfache Gesundheitsprüfung. Bei Vorerkrankungen klären wir per anonymer Risikovoranfrage faire Konditionen.

Zahlen, die zum Nachdenken bringen

Berufs- und Dienstunfähigkeit trifft mehr, als du denkst

1 von 4

Es kann jeden treffen

Etwa jede vierte Person wird im Laufe des Berufslebens berufs- oder dienstunfähig - unabhängig vom Beruf.

Quelle: GDV

≈ 1/3

Meist ist die Psyche der Grund

Psychische Erkrankungen sind die häufigste Einzelursache für Berufs- und Dienstunfähigkeit - noch vor körperlichen Leiden.

Quelle: Branchenkennzahlen der Versicherer

5 Jahre

Wartezeit bei Beamten

Erst nach fünf Dienstjahren besteht in der Regel Anspruch auf ein Ruhegehalt. Davor entsteht die größte Versorgungslücke.

Quelle: BeamtVG / Landesrecht

gering

Erwerbsminderungsrente reicht nicht

Die gesetzliche Erwerbsminderungsrente für Tarifbeschäftigte liegt meist deutlich unter dem letzten Nettoeinkommen.

Quelle: Deutsche Rentenversicherung

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Beamte: Dienstunfähigkeit mit echter DU-Klausel

Als Beamtin oder Beamter wirst du dienstunfähig, wenn du deinen Dienst aus gesundheitlichen Gründen dauerhaft nicht mehr ausüben kannst. Dein Dienstherr versetzt dich dann in den Ruhestand - oft mit deutlich weniger Geld als im aktiven Dienst.

Entscheidend ist eine echte Dienstunfähigkeitsklausel: Damit erkennt der Versicherer die Entscheidung deines Dienstherrn an und zahlt, ohne dich auf eine andere Tätigkeit zu verweisen. Achte zusätzlich auf eine ausreichend hohe Rente und Nachversicherungsgarantien.

Tarifbeschäftigte: die klassische Berufsunfähigkeit

Bist du im TVöD, TV-L oder TV-V beschäftigt, giltst du nicht als Beamter und hast keine Dienstunfähigkeitsregelung. Für dich ist die klassische Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) der richtige Schutz.

Die gesetzliche Erwerbsminderungsrente springt nur ein, wenn du fast gar nicht mehr arbeiten kannst - und sie ist niedrig. Eine private BU sichert genau deinen Beruf ab und zahlt dir eine vereinbarte Rente.

Die gefährliche Lücke am Anfang

Ein volles Ruhegehalt gibt es bei Beamten erst nach vielen Dienstjahren, und vor der Wartezeit von fünf Jahren besteht oft gar kein Anspruch. Auch Tarifbeschäftigte haben bei kurzer Versicherungszeit kaum Anspruch auf eine Erwerbsminderungsrente.

Genau deshalb ist eine eigene Absicherung gerade zu Beginn so wichtig - sie schließt die Lücke, in der der Staat (noch) nicht zahlt.

Worauf es im Vertrag wirklich ankommt

Wichtig sind eine ausreichend hohe Rente, der Verzicht auf abstrakte Verweisung, der volle Einschluss psychischer Erkrankungen und eine Laufzeit bis zum 67. Lebensjahr.

Nachversicherungsgarantien sind Gold wert: Damit erhöhst du deinen Schutz später - bei Verbeamtung, Gehaltssprung, Heirat oder Familiengründung - ohne neue Gesundheitsprüfung. Wir vergleichen die Bedingungen für dich neutral.

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Häufige Fragen

Brauche ich als Tarifbeschäftigte:r eine andere Absicherung als ein Beamter?

Ja. Beamte brauchen eine DU-Klausel, die die Zurruhesetzung durch den Dienstherrn anerkennt. Tarifbeschäftigte sichern ihren Beruf über eine klassische Berufsunfähigkeitsversicherung ab. Welche Variante für dich gilt, hängt von deinem Status ab.

Lohnt sich der Abschluss schon zum Berufsstart?

Ja. Du bist jung und meist gesund - das bedeutet günstige Beiträge und eine einfache Gesundheitsprüfung. Außerdem ist die staatliche Versorgung am Anfang besonders gering.

Was, wenn ich später verbeamtet werde?

Mit einer Nachversicherungsgarantie passt du deinen Schutz bei der Verbeamtung an - ohne neue Gesundheitsprüfung. Deshalb ist es klug, früh und mit den richtigen Optionen abzuschließen.

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