Viele erreichen die Pension nicht
Je nach Bundesland und Jahr scheiden rund 12 bis 20 Prozent der Lehrkräfte vorzeitig wegen Dienstunfähigkeit aus dem Dienst aus.
Quelle: Statistisches Bundesamt
Finanzwaschbär · Dein Thema
Deine Arbeitskraft ist dein größtes Kapital. Als Lehrkraft sicherst du sie über eine Dienstunfähigkeitsversicherung ab - damit im Ernstfall wirklich gezahlt wird, statt dass es eng wird.
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Als Beamtin oder Beamter wirst du dienstunfähig, wenn du deinen Dienst aus gesundheitlichen Gründen dauerhaft nicht mehr ausüben kannst. Dein Dienstherr versetzt dich dann in den Ruhestand - oft mit deutlich weniger Geld, als du im aktiven Dienst hattest.
Gerade im Grundschullehramt wirst du häufig früh verbeamtet und hast noch eine lange Dienstzeit vor dir. Genau das macht eine private Absicherung so wichtig: Sie federt die finanzielle Lücke ab, wenn es früher zu Ende geht als geplant.
Ein volles Ruhegehalt gibt es erst nach vielen Dienstjahren. Wer noch im Referendariat oder in der Probezeit ist, hat im Fall der Dienstunfähigkeit oft nur einen sehr geringen oder gar keinen Anspruch.
In dieser Zeit springt allenfalls die gesetzliche Erwerbsminderungsrente ein - und die ist für Beamtenanwärter meist gar nicht vorgesehen. Eine eigene Dienstunfähigkeitsversicherung schließt genau diese Lücke.
Entscheidend ist die echte Dienstunfähigkeitsklausel. Sie sorgt dafür, dass der Versicherer zahlt, sobald dein Dienstherr dich in den Ruhestand versetzt - ohne eigene Nachprüfung.
Achte außerdem auf eine ausreichend hohe Rente, eine Laufzeit bis zum 67. Lebensjahr und Nachversicherungsgarantien. So kannst du deinen Schutz später bei Verbeamtung, Heirat oder Familiengründung ohne neue Gesundheitsprüfung erhöhen.
Dienstunfähigkeit ist im Schuldienst kein Randthema: Je nach Bundesland und Jahr geht etwa jede fünfte Lehrkraft vorzeitig wegen Dienstunfähigkeit in den Ruhestand - im Schnitt rund zehn Jahre vor der Regelaltersgrenze.
Das bedeutet nicht nur gesundheitliche, sondern auch deutliche finanzielle Einschnitte. Genau dafür ist eine private Absicherung da.
Der mit Abstand häufigste Grund für Dienstunfähigkeit bei Lehrkräften sind psychische und psychosomatische Erkrankungen - rund 70 Prozent der Fälle. Erschöpfung, Depression oder Angststörungen entstehen im fordernden Schulalltag schneller, als man denkt.
Günstige oder schlecht gemachte Verträge schließen genau diese Ursachen aber oft aus oder begrenzen sie. Achte deshalb unbedingt darauf, dass psychische Erkrankungen voll mitversichert sind - sonst fehlt der Schutz dort, wo er am wahrscheinlichsten gebraucht wird.
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Sie zahlt dir eine monatliche Rente, wenn du als Beamtin oder Beamter dienstunfähig wirst. Wichtig ist eine echte DU-Klausel: Damit erkennt der Versicherer die Entscheidung deines Dienstherrn an und leistet - ohne dich auf eine andere Tätigkeit zu verweisen.
Ja. Im Referendariat oder als Anwärter bist du meist jung und gesund - das bedeutet günstige Beiträge und eine einfachere Gesundheitsprüfung. Außerdem ist die staatliche Versorgung in dieser Zeit besonders gering.
Das ist kein Grund zu verzweifeln. Wir klären über eine anonyme Risikovoranfrage, welche Anbieter dich zu fairen Bedingungen versichern - ganz ohne dass es in einer zentralen Datei vermerkt wird.